Festigung der Eltern-Kind-Beziehung
Vater, Mutter und Kind verbringen die gemeinsam verbrachte Zeit im Wasser in direktem Körperkontakt.
Durch das gemeinsame Erleben wird die innige Beziehung zwischen Kind und Eltern gefördert. Das Kind fühlt sich sicher und geborgen auf dem Arm der Mutter oder des Vaters und kann Schritt für Schritt den Bewegungsraum Wasser „erobern“.

Förderung der sozialen Entwicklung des Kindes
Durch den engen Kontakt mit anderen Kindern und Eltern wird die soziale Kompetenz des Kindes schon in den ersten Lebensmonaten gefördert.

Vertrautheit mit dem Element Wasser
Das neugeborene Kind kennt das Element Wasser bereits aus dem Mutterleib. Dennoch muss es sich erst einmal an die besonderen physikalischen Eigenschaften des Wassers gewöhnen.Insbesondere  der Wasserdruck, der die Atmung erschwert, der Auftrieb, der auf die Lage des Körpers wirkt und auch der Wasserwiderstand,der die Bewegungen bremst, sorgen für eine Stimulierung vieler Sinne.
Durch den spielerischen Umgang mit Wasser wird auch eventuelles Untertauchen von den Kindern problemlos erlernt.
Dem Entstehen von Wasserangst kann somit vorgebeugt, bzw. eine bestehende kann abgebaut werden!


Unterstützung der Bewegungs- und Lernfreude
Der „Spielraum“ Wasser bietet  vielfältige Reize für sämtliche Sinnes-organe.Insbesondere der Tastsinn wird durch den Wasserdruck angeregt, der Körper als ganzes wird im Wasser stärker wahr-genommen als an der Luft. Der Gleichgewichtssinn wird durch die Veränderungen der Lage im dreidimensionalen Raum angeregt.



Hilfestellung bei der motorischen Entwicklung
Durch den Auftrieb des Wassers wird dem Kind eine größere Bewegungsfreiheit gegeben als an Land. Dies ermöglicht ihm ein umfassenderes Bewegungsrepertoire und fördert die motorische Entwicklung auch an Land.


Stärkung des Immunsystems
Die Wassertemperatur  beträgt bei uns 34-35°C.
Die Differenz zur Körpertemperatur und die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers bewirken eine sanfte Gewöhnung an Temperatur-unterschiede.

Wichtig dabei: Das subjektive Wärmeempfinden der Erwachsenen sollte nicht zum Maßstab für die Dauer des Wasseraufenthaltes mit dem Baby genommen werden!!


Kräftigung der Muskulatur
Der Wasserwiderstand bewirkt, dass mit zunehmender Bewe- gungsgeschwindigkeit die Bremswirkung des Wassers zunimmt und einen erhöhten Kraftaufwand erfordert.Schon kleine Bewegungen im Wasser spürt man deutlicher. Die Körperwahrnehmung wird verbessert. Bewegungen werden kräftiger ausgeführt.
Die Einatmung wird durch den Wasserwiderstand erschwert, was eine Kräftigung der Atemmuskulatur zur Folge hat.



Schwimmen lernen fällt den Kindern später leichter
Da die Kinder bereits mit dem Wasser vertraut sind und der Übergang von der Wassergewöhnung zum freien Schwimmen von uns individuell begleitet wird, erlernen „wasserfeste Kinder“ im Vorschul- oder Schulalter wesentlich leichter die Grundtechniken des freien Schwimmens.